Sun, Zen, sunzen

Sun, Zen, sunzen

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Das Licht zeichnet mit. Wirft Schatten, wirft Glanz. Zeichnet in einer eigenen Farbe, zeichnet ganz genau. B

ello sun», steht in roter Schreibmaschinen-schrift neben einer Person, die ein Schne-ckenhaus als Kopf hat und eine Katze auf oder statt dem Bauch, aus deren Bauchlade(n) wiederum Kätzchen auftauchen. Ein typischer Fall von .aufzeichnensysteme, der Künstlerin Hanne Römer, die damit zu einem literarischen Abend in die Buchhandlung Ortner im 8. Bezirk einlädt. Name (und Motto?) der Veranstaltung: «Sunzen 2*». Ist «Sunzen» eine Zusammensetzung von der englischen Sonne – Hello sun! – und dem japanischen Zen, also ein Begriff größter Entspannung? Oder imaginiert man sich sunzen als österreichisches Verb? Dann gerät man eher in die Nähe vom Mautschgern und Sudern, jedenfalls vom unzufriedenen Maulaufreißen. Das japanische 寸前, das dem Wort lautmalerisch am ehesten entspricht, heißt hingegen «kurz bevor». Und kurz bevor steht die Lesung, zu der am 30. Oktober neben Hanne Römer auch Nikolaus Scheibner, Birgit Schwaner, Monika Vasic und Augustin-Redakteurin Jenny Legenstein antreten. lib