Veranstaltung zu den «Toren zur Unterwelt»

Veranstaltung zu den «Toren zur Unterwelt» Metallene Zeugen

Festival für Stadterkundungen Urbane Zeit-Räume

Wien ist nicht nur für seine Gemeindebauten, sondern auch für sein Kanalisationssystem weltberühmt – der 3. Mann winkt heraus. Somit naheliegend, dass ihm die Österreichische Gesellschaft für Architektur (ÖGFA) im Rahmen ihres Jahresschwerpunktes zum Thema «Infrastruktur und Transformation» einen Abend widmet – genauer den Kanaldeckeln, den «Toren zur Unterwelt». Klingt nicht nur nerdig, ist es auch: «Als metallene Zeugen eröffnen sie mit ihren dechiffrierbaren Zeichen ein spannendes Forschungsfeld und machen so Infrastrukturgeschichte zu einem wesentlichen Teil der Stadtbaugeschichte», wie es im Programmtext heißt. Vorträge von Harald Stühlinger (Kunsthistoriker an der TU Wien) und Wolfgang Salcher (Landeskonservator im Bundesdenkmalamt) leiten zum Thema ein und schaffen einen Überblick, denn bereits in frühen Hochkulturen finden sich Beispiele von Kanalisationssystemen, die mit der Entstehung von Großstädten ab Mitte des 19. Jahrhunderts zu integralen Infrastrukturnetzwerken unter Straßenniveau geworden sind. Im Anschluss folgt eine Diskussion unter der Leitung von Maik Novotny (Architekturjournalist und Vorstandsvorsitzender der ÖGFA). reisch

© Harald Stühlinger

Fusion: Kanaldeckel aus Zürich schmückt Vortrag in Wien

© Céline Struger

Kanaldeckel: Tore zur Unterwelt 21. Oktober, 19 Uhr 6., Gumpendorfer Straße 63b Bei freiem Eintritt www.oegfa.at

urbanize! 14.–19. Oktober Alle Veranstaltungen bei freiem Eintritt www.urbanize.at

Ein Tor zum Osten – vom Wohnpark Alterlaa