Ressort: AUGUSTINCHEN

  • AUGUSTINCHEN

    AUGUSTINCHEN

    Galaxienforscherin Ruth Grützbauch Wie klingt das Weltall?

    Auf der Erde hören wir überall Geräusche. Sie entstehen durch schnelle Bewegungen. Klatschen wir in die Hände, beginnt die Luft schnell hin und her zu wackeln. Die Luft trägt schwingende Luft zu unseren Ohren. Zum Hören braucht es aber nicht unbedingt Luft. Wir hören auch unter Wasser oder durch eine ­Mauer mit dem Ohr an der Wand. In der Leere des Weltalls zwischen den vielen Sternen gibt es aber nichts, womit sich Schall ausbreiten kann. Dort ist es mucksmäuschenstill. Aber können Astronaut:innen im Weltraum miteinander reden? Ja, denn im Inneren der Raumstation gibt es Luft zum Atmen und darum auch Geräusche. Frei schwebend im All in ihrem Raumanzug hören sie allerdings nur sich selbst

    SUDOKU

    Trage die fehlenden Zahlen von 1 bis 6 so in das Gitter ein, dass jede Zahl in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem Block genau einmal vorkommt. (Auflösung auf Seite 29)

    Ruth Grützbauch: Ich beschäftige mich mit all den super-weit entfernten Dingen im Universum. Ich habe auch ein kleines, aufblasbares Planetarium, mit dem ich Kindern den Sternenhimmel mit Planeten und Galaxien zeige. ■

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    Eine Frage an … stellte Theresa-Marie Stütz

    DAS AUGUSTINCHENSUCHBILDRÄTSEL

    Tilda, 5, hat ein Bild für euch ­gemacht. Aber halt! ­Zwischen dem ­rechten und dem linken Bild sind 5 ­Unterschiede – ­findest du sie? ­(Auflösung auf ­Seite 29)

    Du findest, eine Zeichnung von dir wäre ein tolles Suchbild? Schick uns ein Bild an redaktion@augustin.or.at – wir basteln ein Suchbild daraus.

  • Ein kunterbuntes Haus

    Ein kunterbuntes Haus

    LESEN & LESEN LASSEN

    Die Tour der stolzen Würste Mireille, Astrid und Hakima sind im empfindlichsten Alter für Bodyshaming, die Beleidigung anhand körperlicher Eigenschaften. Die jungen Teenagerinnen werden beim schulischen Hässlichkeitswettbewerb als «Würste des Jahres» bezeichnet. Doch anstatt sich der Kränkung durch das Offund Online-Mobbing zu beugen, ziehen sie los, um ihre eigenen Kämpfe auszufechten. Gemeinsam mit dem kriegsversehrten Bruder von Hakima, dem (wie Mireille findet) wunderschönen Kader, machen sie sich auf eine Fahrradund Rollstuhltour, die sie von der Provinz nach Paris bringt. Eine wundervolle empowernde und streckenweise auch sehr lustige Comic-Story nach dem Teenie-Roman Piglettes. lib

    Werden Träume zerstört, schafft das oft Platz für Neues – wie in der Gassergasse damals

    Foto: Michael Bigus

    Vali war schon in der Jugend Punk

    In Wien-Margareten gab es mal ein Jugendzentrum, das ganz besonders war. Es gab niemanden, der den jungen Leuten sagen konnte, was sie dort tun dürfen und was nicht. Vali ist heute schon ein älterer Mann, aber damals war er einer dieser Jugendlichen. Das Haus hieß GaGa, weil es in der Gassergasse stand. «Die GaGa war eine ehemalige Milchfabrik», erzählt Vali. Es war ein riesiges Gebäude, in dem es eine Schule, zwei Beisln und sogar eine Autowerkstätte gab. Im Keller befanden sich Proberäume, in denen Bands Musik machten.

    Viele der Jugendlichen in der GaGa waren jung. «Einer war sogar erst vierzehn», erinnert sich Vali. Und manche waren in der GaGa, weil es in ihrem Leben nicht rundlief: Sie hatten Probleme mit den Eltern oder in der Schule. Andere aber kamen einfach nur, weil sie Lust hatten, etwas Neues auszuprobieren. Und davon gab es genug in der

    GaGa. Es war ein Ort an dem sich alle ausprobieren konnten. Die GaGa war auch ein Zuhause für junge ­Leute, die sonst keines hatten. Ein Mädchen sagte einmal: «Da bin ich mir das erste Mal nicht unterdrückt vorgekommen.» In dem Jugendzentrum war immer viel los, manchmal zu viel. Das fand zumindest die Stadt Wien, der das Haus gehörte. Nach zwei Jahren wollte sie die GaGa zusperren. Die Jugendlichen aber waren dagegen. Deswegen kam eines Tages die Polizei und schmiss alle einfach raus. Im Anschluss zerstörten Bagger das Haus in der Gassergasse. Eine eigentlich sehr traurige Geschichte. Nicht aber, wenn man weiß, dass im Anschluss gleich mehrere Zentren gegründet wurden, die ähnlich waren. Manche gibt es noch heute. So zum Beispiel die Türkis Rosa Lila Villa. ■

    DIE POLIZEI SCHMISS ALLE JUGENDLICHEN RAUS

    Clémentine Beauvais, Magali Le Huche: Die kleinen Königinnen Aus dem Französischen von Annette von der Weppen Reprodukt 2025, 156 Seiten 29,90 Euro Ab 12 Jahren

    Red.

    verein@augustin.or.at

    Illustration: Tilda, Thomas Kriebaum, Much, .aufzeichnensysteme/Hanne Römer, Rosa S. Text: .aufzeichnensysteme/ Hanne Römer, Claudia Dvoracek-Iby, Mehmet Emir, Robert Fischer, Gottfried, Kerstin Kellermann, Andi Kleinhansl, Grace Marta Latigo, Claudia Christine Magler, Anna Maltschnig, Isabella Marboe, Grete Mayer, Magdalena Mayer, Andreas Pavlic, Eva Renner-Martin, Martin Schenk, Lisa Sophie Steiner/ Anastasia Schmierer, Cornelia Stahl, Theresa-Marie Stütz, Anton Tantner Lektorat: Nadine Kegele

    Ruth Weismann (ruw, DW: 11), Margarete Schwarzl (Layout)

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